
Zur Situation der Kinder in der Welt 2003
Zusammenfassung
Millionen Kindern fehlt jede Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Kinder werden weltweit als Erste ausgebeutet – nach ihrer Meinung gefragt werden sie als Letzte. Allein in Asien und Afrika werden jährlich rund 1,2 Millionen Kinder als billige Arbeitskräfte oder Prostituierte verkauft. 300.000 Kinder und Jugendliche werden als Soldaten missbraucht, rund 100 Millionen Mädchen und Jungen müssen sich auf der Straße durchschlagen. Von einem gesunden und sicheren Aufwachsen ist ihr tägliches Leben weit entfernt. Beim Weltkindergipfel der Vereinten Nationen 2002 in New York versprachen die Regierungsvertreter von über 180 Staaten, gemeinsam mit den Kindern die Welt endlich kindgerecht zu machen. Erstmals in der Geschichte richteten fast 400 Kinder und Jugendliche einen Appell an die Generalversammlung der Vereinten Nationen. „Bis jetzt hatten die Erwachsenen das Sagen. Jetzt ist es an der Zeit, die Welt zusammen mit den Kindern zu bauen“, erklärte UN-Generalsekretär Kofi Annan. Der UNICEF-Jahresbericht „Zur Situation der Kinder in der Welt“ zeigt, wie Kinder und Jugendliche sich erfolgreich einmischen und für ihre Rechte eintreten. Er appelliert an Eltern, Schulen, Organisationen und Politiker, Kinder stärker zu beteiligen und ihren Aufruf ernst zu nehmen: „Wir sind nicht die Zukunft, wir sind auch die Gegenwart.“
Zahlen und Fakten
I. Den Kindern zuhören
II. AIDS – Beteiligung sichert Überleben
III. Ein Gipfel für Kinder – mit Kindern
IV. Kinder reden in Deutschland mit
UNICEF-Jahresbericht
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