DAS REICHT!!!
Weil es im Gefängnis doch so schlimm ist - Richter ließ ihren Vergewaltiger laufen
Von B. SCHLÜTER Quelle: Bild
Wismar – Ein junges Mädchen wurde brutal vergewaltigt. Doch ein Richter entließ den Vergewaltiger in die Freiheit. Weil’s im Knast so schlimm ist...
Dennis S. (19) wollte sein erstes Mal erleben. Er suchte sich sein Opfer nach einer Party in einem kleinen Dorf bei Wismar (Mecklenburg-Vorpommern). Wiebke, damals 16 Jahre alt.
Laut Anklage hat der Tischlerlehrling das Mädchen mindestens sechs Mal missbraucht. 90 Minuten lang. Zu Hause vertraute sich Wiebke seiner Mutter an. Schon 30 Minuten später wurde der Täter festgenommen.
Im Verhör behauptete der junge Mann: Das Mädchen habe Sex mit ihm gewollt! Doch vor Gericht gab er jetzt zu: „Es war alles genau so, wie es in der Anklage steht. Ich habe gelogen, weil ich Angst vor meinen Eltern und einer Bestrafung hatte.“ Der Staatsanwalt forderte 3 Jahre und sechs Monate Haft.
Das Urteil wurde hinter geschlossenen Türen verkündet. Zwei Jahre Jugendhaft – aber der Angeklagte muss die Strafe vermutlich nie antreten!
Denn er bekam eine vorläufige Bewährung. Erst in neun Monaten wird entschieden, ob er in Haft muss. Bei weiterhin „positiver Sozialprognose“ (Lehre, Therapie) hat der Täter nichts zu befürchten.
Warum war der Richter so milde?
„Einerseits sagte der Richter, er habe noch nie eine solche Mehrfach-Vergewaltigung geschildert bekommen. Andererseits könne er den Verurteilten nicht in den Jugendstrafvollzug stecken, weil der so schlimm sei und Sexualtäter dort auf der Leiter ganz unten stünden.“
Das Opfer entsetzt. „Das Urteil ist für mich ein Schlag ins Gesicht. Ich hatte fest damit gerechnet, dass er ins Gefängnis muss...“
Wir protestieren gegen solche Urteile!!!
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